Victoria Fischer M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Victoria Fischer M.A.
5.006
Kaiserplatz 7-9
53113 Bonn
- seit 04/2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Christine Krüger
- 12/2019-03/2021 Mitarbeiterin im Büro für Museumsplanung und Ausstellungsgestaltung Duncan McCauley, Berlin
- 09/2018-09/2019 M.A. Public History an der University of York, England
- 09/2015-05/2016 Auslandsaufenthalt an der University of Stirling, Schottland Studienschwerpunkte: Geschichte Schottlands und englische Literatur
- 10/2013-07/2018 B.A. Kultur und Medien mit den Teilstudiengängen Geschichte und English and American Studies an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
- Proseminar: 'Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!' Arbeiter:innen und die soziale Frage in Europa 1848-1914 (WiSe 2024/25)
- Übung: Geschlechtergeschichte(n) im Wandel der Zeit (SoSe 2024)
- Proseminar: Frauenbewegungen des 19. Jahrhunderts in transnationaler Perspektive (WiSe 2023/24)
- Übung: German Culture and Industries in the Context of International Exhibitions between 1850 and 1918 (SoSe 2023)
- Übung: Geschichte im Stadtbild – Institutionen, Methoden, Berufe (SoSe 2023)
- Proseminar: Gesellschaftsstrukturen im Wandel des Industriellen Zeitalters (WiSe 2022/23)
- Übung: Kulturerbe, Nation und Öffentlichkeit – Museen und Geschichtskultur im 19. Jahrhundert (SoSe 2022)
- Proseminar: Getrennte Sphären oder gemeinsame Wirkungsbereiche? Geschlechterrollen im Großbritannien des 19. Jahrhunderts (WiSe 2021/22)
- Übung: History goes Public – Formen von Geschichtsdarstellung in der Öffentlichkeit (SoSe 2021)
Eigenständige Ausstellungen von und für Frauen im 19. Jahrhundert außerhalb des Kontexts der Weltausstellungen wurden bisher lediglich vereinzelt und fast ausschließlich in nationalen Kontexten untersucht. Das lässt ein bedeutendes Kommunikationsmittel zur Verbreitung emanzipatorischer Ideen und Vorstellungen beinahe gänzlich unbeachtet. Das Dissertationsprojekt befasst sich mit der Bedeutung solcher Ausstellungen in einem transnationalen Rahmen als Medium, über das Frauen öffentlich Position beziehen und sich für ihre Belange einsetzen konnten. Daran anknüpfend soll der Stellenwert solcher Verbindungen für emanzipatorische Interessen außerhalb der organisierten Frauenbewegungen beleuchtet werden. Vor diesem Hintergrund werden deutsche und britische Ausstellungen untersucht, wodurch eine zentrale Ebene der engen kulturellen Verbindungen zwischen Großbritannien und dem Deutschen Kaiserreich sichtbar wird. Die in dem Projekt berücksichtigten Ausstellungen, die maßgeblich von Frauen gegen Ende des 19. Jahrhunderts konzipiert wurden, interpretieren und präsentieren auf unterschiedliche Weise das Thema der weiblichen (Erwerbs-)Arbeit. Auf dieser Basis werden in einem zweiten Schritt Netzwerke individueller und kollektiver Akteure in den Blick genommen, die eine Entstehung erweiterter Handlungsspielräume verdeutlichen.